SchneeLabyrinth 2004
Ariadnefäden und Spiralen (7-gängig, temporär),
auf der Wiese neben und unter der Almhütte
Material: natürlicher Schnee
Durchmesser: von 5 m bis 25 m
An zwei Tagen wurden insgesamt 7 siebengängige Ariadnefäden
in den Schnee getreten. Alle Zentren wurden bewusst in Herzform angelegt. In
meinen täglichen Zentrumsmeditationen visualisierte ich eine Lichtsäule
(die Himmel und Erde verbindet), mein stiller Dank an die Schöpfungskraft.
Um die Struktur zu erhalten, wurden alle Wege eine Woche lang täglich
mit meinen neuartigen Schneeschuhen nachgetreten. Dichter Schneefall
begleitet Tag für Tag meine Aktion und verleiht mit seiner Ausdauer
der Form ein weiches Volumen. Das Treten der Struktur in den Schnee
ohne meßbare Hilfsmittel erfordert eine extrem hohe Konzentration.
Diese tägliche stundenlange Fokussierung bewirkte
persönliche
Themenbewältigung in den nächtlichen Träumen. Dieser Prozess
hob zusätzlich das Energiepotential sehr hoch an; ich fühlte
mich kraftvoll und zentriert.
Eine Kooproduktion mit der Natur und ihren Elementen.
© 2006 Marianne
Ewaldt Salzburg |
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